IFWBK e.V. will Jugendliche für den MINT-Bereich begeistern

Wissenschaftliche Forschungen und daraus entstanden technische Entwicklungen wirken sich immer mehr auf die gesellschaftlichen Veränderungen. Die Entwicklungsprognose am Arbeitsmarkt sagen vorher, dass der Bedarf an qualifizierten Wissenschaftlern und Ingenieuren in Zukunft wachsen wird. Die Politik und die Wirtschaft betonen deshalb die besondere Relevanz einer entsprechenden Bildung in diesen Bereichen und vor allem in MINT-Fächern. Hoch qualifizierter Wissenschaftler und Ingenieuren braucht auch das Land Baden-Württemberg, das jährlich 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in der Forschung und Entwicklung investiert. Leider bringen jedoch viele Schulabsolventen nicht das nötige Wissen in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften mit, um ein Hochschulstudium erfolgreich absolvieren zu können. Auch die letzte PISA-Studie zeigt die Verschlechterungen in diesen Fächern für deutsche Schülerinnen und Schüler im Vergleich der früheren PISA-Erhebungen. Bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund kommen häufig noch Sprachschwierigkeiten hinzu.

Wenn Deutschland weiterhin in Wissenschaft, Forschung und Innovation zur Spitze gehören will, brauchen wir mehr Menschen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz: MINT – begeistern. (Anja Karliczek. Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesministerin für Bildung und Forschung).

IFWBK e.V. hat das Projektes „MINT-Mechatronik-Labor“ definiert mit dem Ziel die Interesse der Schülerinnen und Schüler, sowie Nachwuchskräfte in den MINT-Berufen frühzeitig zu wecken und sie für die zukünftigen Berufe und Studium, insbesondere für das Ingenieurstudium zu begeistern. Mit dem Projekt „MINT-Mechatronik-Labor“ will der Verein IFWBK e.V. das fehlende technische Grundverständnis mit den bewährten und kostengünstigen Mitteln vermitteln und  Karriere- und Zukunftschancen für die Schüler und Nachwuchskräfte in den MINT-Berufen erhöhen. Im MINT-Mechatronik-Labor geht es zunächst darum, zu verstehen wie die realen technischen Systeme aufgebaut sind, wie Sensoren und Aktoren prinzipiell funktionieren. Aufbauend auf diesem Wissen sollen anschließend eigene mechatronische Systeme entwickelt und gebaut werden. Dabei werden der komplizierten technischen Anlagen mit Funktionsmodelle realistisch dargestellt und so simuliert, dass sie für jedermann begreifbar sind.

Das Projekt „MINT-Mechatronik-Labor“ ist in der ersten Linie für die gemischten Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund vorgesehen. Die Teilnehmer des Projektes „MINT-Mechatronik-Labor“ profitieren in vielfacher Weise von unserem Projektablauf:

  • Sie erhalten Einblicke in MINT-Studiengänge und Berufsfelder.
  • Sie bekommen einen praktischen Zugang zu technischen Themen und entwickeln eigenständig technische Lösungen.
  • Sie üben den Umgang mit technischen Geräten und deren Anwendungen.
  • Sie sammeln die ersten Erfahrungen in Projekt- und Teamarbeit.
  • Sie bereiten sich auf Studieninhalte vor mit dem Ziel, die Studienabbruchquoten zu verringern.

Die Realisierung des Projektes „MINT-Mechatronik-Labor“ kann insgesamt die Ausbildungsqualität der Schüler*innen und Studenten verbessern und die Chancen der deutschen Ingenieurinnen und Ingenieuren auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt erhöhen. Davon profitiert sich auch die deutsche Gesellschaft.

Prof. h.c. Dr.-Ing. Nikolaus Neuberger
Vorstandsvositzender

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